Rund 20 Prozent der Immobilienbesitzer in Deutschland planen in den nächsten fünf Jahren eine Badrenovierung. Dabei setzen 89 Prozent auf den Fachhandwerker. Gerade im SHK-Handwerk hat dies viele Vorteile: Fachhandwerker bieten Qualität, Erfahrung und persönliche Beratung vor Ort. Neben der Verhandlung eines Festpreises entfallen zusätzlich auch verstecke Kosten für z.B. Verpackung, Versand und Entsorgung.
Über eine repräsentative Trendbefragung hat das Marktforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) unter 1.023 Immobilienbesitzern in Deutschland ermittelt, dass in den nächsten fünf Jahren rund 20 Prozent eine Badrenovierung in Auftrag geben werden. Als Bezugsquellen werden mit 89 Prozent die Fachhandwerker und danach mit großem Abstand die Baumärkte (27 Prozent), Ausstellungen/Messen (23 Prozent) und das Internet (12 Prozent) genannt. Die Gründe liegen zu 95 Prozent vor allem in der hohen Produkt- und Servicequalität. Doch auch Erfahrung, Vertrauen und Seriösität sowie persönliche Beratung und der Ansprechpartner vor Ort spielen mit jeweils 94 Prozent eine große Rolle. Insgesamt habe der SHK-Installateur von den baulichen Vorgaben und Räumlichkeiten, der neuen Badausstattung, über die Heizungsanlage bis hin zur Elektrik und zum Innenausbau alles im Blick, sagte der ZVSHK-Präsident Manfred Stather. Ohne versteckte Nebenkosten wie Verpackung, Versand und Entsorgung haben die Kunden die Möglichkeit, einen Festpreis für Beratung, Heizungs-/Sanitärprodukte, Montagematerialien, Arbeitsleistung und Gewährleistung zu vereinbaren. Auch dass erst nach erbrachter Leistung und nicht mit Vorkasse bezahlt werden muss, spricht sicher für den Fachhandwerker.
„Die hochwertigen Handwerksleistungen der Bad- und Heizungsprofis liegen im Trend, weil wir unseren Kunden seriöse, attraktive und wirtschaftliche Gesamtpakete anbieten, wenn es um ein angenehmeres Wohngefühl oder um energiesparende Sanierung im Eigenheim geht“, freut sich Stather. Gleichzeitig sieht er aber deshalb mehr Bedarf an Badsanierungen als an der Modernisierung der Heizungsanlage (nur 14 Prozent), weil die Vorteile der modernen, energieeffizienten Heizungstechnik bisher noch nicht ausreichend kommuniziert wurden. Stather sieht den ZVSHK und die Politik in der Pflicht, noch attraktivere Anreize zu schaffen.

















