Xella trennt sich von Fermacell

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Foto: Xella

Der Baustoffhersteller Xella gab kürzlich den Verkauf der Geschäftseinheit Fermacell bekannt. Damit trennt sich das Unternehmen vom Geschäft mit Trockenbauplatten und fokussiert sich stärker auf die Produktion und den Verkauf von Baustoffen. Die Transaktion ist bereits die dritte in diesem Jahr und gehört damit zur Wachstumsstrategie der international agierenden Gruppe.Es bleibt Bewegung im Markt der Bauprodukte. So hat die Xella International S.A. vergangene Woche den Verkauf der Geschäftseinheit Fermacell an den australischen Bauprodukthersteller James Hardie bekanntgegeben. Mit dem formalen Abschluss wird in den ersten drei Monaten den kommenden Jahres gerechnet.Vom Verkauf profitieren Xella und Fermacell gleichermaßenGleichzeitig würdigt Xella-CEO Dr. Jochen Fabritius die gute Arbeit der Geschäftseinheit: „Fermacell ist ein starkes Unternehmen und hat in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Erfolg der Xella Gruppe beigetragen. Nach sorgfältiger Abwägung sind wir aber zum Ergebnis gelangt, dass der Verkauf an James Hardie sowohl für die Weiterentwicklung der Gruppe als auch für das weitere Wachstum von Fermacell selbst die beste Lösung ist.“Bereits die dritte Transaktion von Xella in diesem JahrDenn Xella schärft mit dem Verkauf sein Profil als Baustoffhersteller, wobei strategische Zu- und Verkäufe ein wichtiger Bestandteil der Wachstumsstrategie sind. So zählt der Verkauf von Fermacell zu den drei größten Transaktionen von Xella in diesem Jahr. Schließlich hatte das Unternehmen bereits zuvor den Dämmstoffhersteller Ursa gekauft und sich von Fels getrennt.Xella stärkt Kerngeschäft Baustoffe und DämmstoffeFabritius ergänzt, dass man mit diesen Transaktionen die Grundlage für ein nachhaltiges Wachstum und für mehr Profit gesorgt hätte. Beide verkauften Geschäftseinheiten hätten sich sehr gut entwickelt und würden auch bei dem neuen Eigentümer ihr Wachstumspotenzial weiter anheben. Das Unternehmen würde mit dem Kerngeschäft Baustoffe und dem neu erworbenen Dammstoffgeschäft eine führende Position beim energieeffizienten und nachhaltigen Hausbau in Europa einnehmen, begleitet von den Initiativen bei der Digitalisierung. Durch den profitablen Wachstum des veränderten Gruppenportfolios wird es der Unternehmensgruppe erlauben, weiter in Innovationen zu investieren und auch in Zukunft weitere Zukäufe zu tätigen. Nur so könnte das Portfolio vervollständigt und die Marktposition regional gestärkt werden.

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