Die deutsche Wirtschaft beklagt sich immer wieder über steigende Kosten für Rohstoffe und Energie. Gerade für kleine und mittlere Betriebe ist die Belastung sehr hoch und nur wenige können diese Mehrkosten an ihre Kunden weitergeben. Auch deshalb macht das Handwerk seinen Unmut hinsichtlich des Stromsteuergesetzes deutlich. Die geplanten Ausnahmeregelungen für energieintensive Unternehmen verärgert das Handwerk sehr.
Wie auch die Privathaushalte, so leidet die deutsche Wirtschaft unter den unaufhörlich steigenden Rohstoff- und Energiepreisen. Dass die Verteilung der Kosten hierbei in der Wirtschaft nicht mit gleicherlei Maß gemessen wird, verärgert sehr. Im Rahmen des Stromsteuergesetzes plant man nämlich tatsächlich, die zumeist großen Industrieunternehmen von der Ökosteuer zu befreien. Dabei soll diese Ausnahme über die nächsten zehn Jahre gelten und würde insbesondere energieintensive Unternehmen betreffen.
Das Handwerk kann eine solche Entscheidung absolut nicht nachvollziehen, denn auch in ihren Reihen gibt es Gewerke, die einen besonders hohen Energieverbrauch haben. Dazu gehören beispielsweise Metallbauer und Tischler. Die Belastung mit diesen Kosten ist dabei gerade für die kleinen und mittleren Betriebe teilweise nicht mehr wirtschaftlich. Dr. Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, sagt dazu: „Es ist nicht hinnehmbar, dass Handwerk und Mittelstand ihren Teil zum Klimaschutz beitragen und die Industrie als Steuerzahler verschont bleibt.“
Für das Handwerk steht sicher fest, dass eine Gleichbehandlung in diesem Bereich angestrebt werden sollte. Einseitige Belastungen sind dabei nur kontraproduktiv für die deutsche Gesamtwirtschaft.

















