Unternehmerfrauen fördern Neuordnung der Büroberufe

Die Vielfalt an Ausbildungsberufen ist grundsätzlich sehr groß. Dabei zeigt sich aber auch, dass es einige Ausbildungen gibt, deren Inhalte sich mit denen anderer Ausbildungsberufe überschneiden. Um in Zukunft ein globaleres Bild zu schaffen und dabei Synergien zu nutzen, ist eine Neuordnung der Büroberufe geplant. Die Unternehmerfrauen im Handwerk e.V. (UFH) tragen ihren Teil dazu bei.

Momentan gibt es drei Ausbildungsberufe, die einige Parallelen vorweisen können: Bürokaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation und Fachangestellte(r) für Bürokommunikation. Diese drei sollen langfristig zu einem einheitlichen Ausbildungsberuf entwickelt werden, der sich dann voraussichtlich Kaufmann/-frau für Büromanagement nennen wird. Die Vorteile aus dieser Vereinheitlichung  ergeben sich dabei für den Auszubildenden genauso wie für den Arbeitsmarkt an sich. Durch diese Neuordnung würden die Ausbildungsinhalte wesentlich breiter ausfallen als dies bisher für die jeweiligen Berufe der Fall ist. Durch zusätzliche Module würde aber auch eine bessere Differenzierungsmöglichkeit gewährleistet werden können.

Geplant ist die Neuordnung ab dem 1. August 2013. Der neue, einheitliche Ausbildungsberuf gilt dabei dann für die Industrie und den Handel, wie auch für das Handwerk und den öffentlichen Dienst. Die Ausbildungsdauer von bisher drei Jahren, sowie das duale System der innerbetrieblichen Ausbildung und der an der Berufsschule werden beibehalten.

Heidi Kluth, Vorsitzende der UFH und vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in einen Sachverständigenausschuss berufen, macht sich gerade im Handwerk stark für den neuen Ausbildungsberuf. Denn Heidi Kluth ist sicher: „Ich denke, dass die Umbildung in einen Ausbildungsberuf mit Wahlqualifikation vor allem auch für Handwerksbetriebe gut und sinnvoll ist.“

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