Geflickte Straßen platzen auf, und auf Deutschlands Straßen herrscht zur Zeit absoluter Schlaglochalarm. Der deutschen Städte- und Gemeindebund klagt über Löcher in den Straßen, und Kassen. Etwa acht Milliarden Euro müssten jährlich in den Unterhalt des Straßennetzes investiert werden. Es wird aber nur gut die Hälfte in die Beseitigung von Straßenschäden und Brückenunterhalt investiert. Dies rächt sich in diesem Winter für die Kommunen und den Bund als Eigentümer des Autobahnnetzes bitter.
Der extrem lange und Kalte Winter frisst unsere Straßen regelrecht auf. Krumme Spurstangen oder gebrochene Aluräder sind bei den vielen Löchern selbst auf den Bundesautobahnen keine Ausnahme mehr. Doch wer zahlt eigentlich wenn es zu Schäden am Fahrwerk oder Reifen und Felge kommt? Laut ADAC zahlen hier nur einige Vollkaskoversicherungen und auch dies hängt vom Kleingedruckten in der Versicherungspolice ab.
Jetzt musste die erste Autobahn sogar ganz gesperrt bleiben. In Niedersachsen wurde die A 7 zwischen Nörten-Hardenberg und Northeim-West geschlossen. Eindringendes Schmelzwasser und die kalten Temperaturen lassen kleine Risse zu großen Löchern aufreißen. Die Schneeräumer decken auf manchen Abschnitten große Stücke nicht mehr fest verbundenen Asphalt auf.
Jetzt hoffen die deutschen Straßenbauer auf volle Auftragsbücher im Frühling. Denn eins steht fest, jetzt muss anständig Kontrolliert und Repariert werden. Viele 1000 Brücken müssen auf Feuchteschäden und Korrosion geprüft werden, um die Sicherheit der wichtigen Infrastrukturbauten zu sichern. Freuen wir uns auf viele Kilometer Straße die vollständig saniert werden, um dem nächsten Winter wieder nur mit einem Flickwerk aus Kaltasphalt zu begegnen.

















