Der aktuelle Wohngeld- und Mietenbericht 2010 ist veröffentlicht worden. Der Bericht gibt einen Überblick über die Entwicklung des Wohngeldes und der Mieten für Wohnraum im Zeitraum 2007 bis 2010. „Erfreulicherweise zieht mit der guten Konjunktur auch die Wohnungsbautätigkeit an. Das ist ein gutes Zeichen. Gleichzeitig zeigen die vielerorts steigenden Mieten, dass mehr Wohnungen gebaut werden müssen. Jetzt ist es an den Ländern und Gemeinden, die regionale Wohnungsbautätigkeit zu unterstützen“ so der Minister Peter Ramsauer.
Der Bericht belegt, dass der deutsche Wohnungsmarkt in der Finanzkrise 2008/2009 und dem darauf folgenden Einbruch der Volkswirtschaft außerordentlich robust verhalten hat. Seit etwa Mitte 2009 ist eine neue Dynamik auf den Wohnungsmärkten festzustellen. Dies ist vielerorts durch deutliche Mietpreissteigerungen spürbar. Nicht mehr nur die typischen Städte mit hohen Mieten, wie beispielsweise München oder Hamburg, sondern auch etwa Jena, Karlsruhe, Mannheim, Münster, Trier, Weimar und Wolfsburg verzeichneten kontinuierliche Steigerungen. Erfreulicherweise zieht mit der guten Konjunktur auch die Wohnungsbautätigkeit wieder an. Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen stieg 2010 gegenüber 2009 um 6 Prozent auf 188.000 Genehmigungen.
Die Beschlüsse der Bundesregierung zur Energiewende geben deshalb weitere finanzielle Anreize zur Beschleunigung der Investitionen in die energetische Gebäudesanierung. Dies wird sich dämpfend auf die Belastung durch die Warmmiete auswirken. Für 2012 bis 2014 werden für Zuschüsse und zinsverbilligte Darlehen im CO2-Gebäudesanierungsprogramm jährlich 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.

















