Als erstes Unternehmen in Deutschland hat der Zementhersteller Heidelberg Materials drei Zemente nach dem neuen CO2-Label der Zementindustrie zertifizieren lassen. Die evoBuild-Produkte aus Burglengenfeld unterschreiten die 500-kg-Grenze und setzen Maßstäbe für klimafreundliches Bauen. Dabei schafft die CCC-Zertifizierung Transparenz für CO2-reduzierte Zemente und stärkt den Klimaschutz. Das ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft, öffentliche Ausschreibungen und nachhaltige Baustoffe.
Mit den ersten Zertifizierungen nach dem neuen CO2-Label des Vereins Deutscher Zementwerke (VDZ) hat der Zementhersteller Heidelberg Materials einen wichtigen Schritt in Richtung klimafreundliches Bauen vollzogen. Drei Zemente aus dem evoBuild-Portfolio des Unternehmens wurden jetzt in Deutschland nach den sogenannten Cement Carbon Classes (CCC) zertifiziert. Damit wird für die Bauwirtschaft erstmals eine transparente Vergleichbarkeit von CO2-reduzierten Zementen möglich – und ein zukunftsweisender Standard für nachhaltige Baustoffe gesetzt.
Zertifizierung von CO2-reduzierten Zementen stärkt Transparenz und Klimaschutz am Bau
Die ausgezeichneten Produkte stammen aus dem Werk Burglengenfeld und erfüllen die Kriterien der Klassen C und D. Sie unterschreiten den entscheidenden Schwellenwert von 500 Kilogramm CO2-Äquivalent pro Tonne Zement und gelten damit als emissionsreduziert im Sinne der neuen VDZ-Klassifizierung. Heidelberg Materials setzt mit der Zertifizierung zugleich auf seine Dachmarke evoBuild, unter der das Unternehmen alle CO2-reduzierten und zirkulären Produkte bündelt. „Mit der CCC-Zertifizierung unserer evoBuild-Zemente setzen wir ein klares Zeichen für Transparenz und Klimaschutz in der Bauwirtschaft“, betont Ottmar Walter, Mitglied der Geschäftsleitung Deutschland bei Heidelberg Materials. „Das neue Label des VDZ ist ein entscheidender Schritt, um CO2-reduzierte Produkte sichtbar zu machen und ihre Nachfrage zu steigern – sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bausektor.“
Neue CO₂-Klassen für mehr Transparenz am Markt
Die Cement Carbon Classes sollen die Nachhaltigkeit von Zementen künftig deutlich erkennbarer machen. Das Klassensystem reicht von A bis D und deckt CO2-Emissionen zwischen 100 und 500 Kilogramm pro Tonne Zement ab. Zusätzlich eingeführt wurde die Kategorie „Near Zero“ für Produkte mit weniger als 100 Kilogramm CO2 pro Tonne. Diese Einordnung bietet Planern und ausführenden Betrieben erstmals eine klare Orientierung bei der Auswahl klimafreundlicher Baustoffe.
evoBuild als strategische Nachhaltigkeitsmarke
Die nun zertifizierten Zemente ergänzen das strategische Nachhaltigkeitsprogramm von Heidelberg Materials, das unter dem Markennamen evoBuild firmiert. Die Marke steht für Produkte, die mindestens 30 Prozent weniger CO2 im Vergleich zum GCCA-Referenzwert für herkömmlichen Portlandzement (CEM I) emittieren. Nach Unternehmensangaben soll das evoBuild-Portfolio in Deutschland weiter ausgebaut werden, um künftig noch mehr zertifizierte Optionen für klimaneutrales Bauen anbieten zu können.
Mit CCC-Zertifizierung rückt der Klimaschutz in den Fokus der Baustellen
Für die Bauwirtschaft gewinnen CO2-reduzierte Materialien immer mehr an Bedeutung. Öffentliche Auftraggeber fordern zunehmend konkrete Nachweise über die Klimaverträglichkeit eingesetzter Baustoffe. Mit der ersten CCC-Zertifizierung in Deutschland hat Heidelberg Materials einen Impuls gesetzt, der Signalwirkung für die gesamte Branche haben dürfte. Die Verbindung von evoBuild-Strategie und VDZ-Label verdeutlicht, dass Zementhersteller die Transformation zur klimaneutralen Bauweise aktiv vorantreiben und gleichzeitig für mehr Transparenz in der Lieferkette sorgen.

















