Nach Jahren des Rückgangs meldet die Eternit AG erstmals Umsatzsteigerungen. Zwar verlief das Jahr 2014 gemischt, brachte jedoch am Ende den Umschwung. Dabei zeigte vor allem der Bereich Fassade großes Wachstum. Mit guten, zweistelligen Wachstumsraten tragen vor allem die Faserzementtafel Equitone und die Fassadenpaneele Cedral zum guten Ergebnis bei. Der Bereich Dach hat sich erwartungsgemäß nur verhalten entwickelt.
Erstmals seit dem Auslaufen der Konjunkturpakete konnte die Eternit AG wieder Umsatzsteigerungen verzeichnen. So war das Unternehmen über mehrere Jahre in Folge durch Rückgänge geprägt und konnte das Geschäftsjahr 2014 endlich wieder mit einem deutlichen Plus abschließen.
Besonders erfreulich war das Ergebnis des Geschäftsbereiches Fassade, der durch die großformatigen Faserzementplatten Equitone einen zweistelligen Zuwachs erzielte. Auch die Fassadenpaneele Cedral erfreute sich wachsender Attraktivität und wurde mit einem Anstieg von weit über zehn Prozent zu einem wichtigen Standbein der Eternit AG. Durch die Etablierung des Markennamens zu einem Gattungsbegriff für Faserzement-Fassaden in Holzstruktur erhält Cedral in diesem Jahr einen eigenständigen, weltweiteinheitlichen Markenauftritt.
Die Entwicklung des Geschäftsbereiches Dach erfolgte eher verhalten. „Generell ist bei Ein- und Mehrfamilienhäusern ein Trend zu Flachdächern zu beobachten“, erklärt Eternit-Vorstand Udo Sommerer. Und auch der Absatz der Eternit Wellplatten in der Landwirtschaft ist aufgrund sinkender Produkterlöse und geringerer Einspeisevergütung für Photovoltaik-Strom zurückgegangen.
Für das laufende Jahr geht die Eternit AG von einem anhaltendem Wachstum im Bereich Fassade aus und kündigt technische und gestalterische Innovationen für die gesamte Gebäudehülle an. Da mit gleichbleibenden Rahmenbedingungen im Bereich Dach gerechnet wird, liegt der Fokus in 2015 bei Kostenanpassung und Effizienzsteigerung. Aus diesem Grund kündigt die Eternit AG die Schließung des Berliner Standorts an.

















