Lebenslanges Lernen immer attraktiver

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Foto: Bernd Sterzl / pixelio.de

Die Zeiten, in denen ein „einfacher“ Schulabschluss und eine anschließende berufliche Ausbildung für den beruflichen Erfolg ausreichend waren, sind längst gezählt. Die inzwischen doch immer stärker durch Leistung geprägte Gesellschaft verlangt immer mehr. Dazu gehört im Grunde auch lebenslanges Lernen. Dass das nicht nur schlecht ist, beweist die steigende Zahl von Teilnehmern an weiterbildenden Maßnahmen oder auch die hohe Rate an Studenten. Am Ende profitiert auch jeder einzelne davon, kontinuierlich sein fachliches Wissen zu erweitern.

Blicken wir etwa 20 Jahre zurück, konnte man damals noch viel beruflich erreichen, wenn man über einen Haupt- oder Realschulabschluss verfügte, der durch eine berufliche Ausbildung ergänzt wurde. Heute ist das fast schon zu wenig, wenn man einigermaßen qualifiziert, gut bezahlt und erfolgreich sein möchte. Immer häufiger entscheiden sich daher auch Abiturienten für eine berufliche Ausbildung, auch im Handwerk. Oder aber man spezialisiert sich durch ein Studium und steigt dann in das Handwerk ein.

Die Bauwirtschaft geht mit gutem Beispiel voran, wenn es um lebenslanges Lernen geht. Beispielsweise bei den Prüfungsdurchgängen beim Vorarbeiter und Werkpolier zeigt sich dies massiv. Hier wurde im letzten Jahr das System der Aufstiegsfortbildung der Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft  grundsätzlich überarbeitet. Bei den ersten Prüfungsdurchgängen dieses Jahres zeigen sich erste Erfolge. Immerhin haben es gut 1.500 Prüfungsteilnehmer geschafft, sich zum Vorarbeiter oder Werkpolier zu qualifizieren.

Das neue System orientiert sich insbesondere an Fachkräften mit Berufserfahrung oder auch an Berufsanfänger. Dabei variiert natürlich auch die Altersstruktur enorm, und es finden sich Teilnehmer im Alter von 20 bis 60 Jahren. Dabei kann natürlich jeder von einander profitieren und lernen. Schließlich hat ein 20-jähriger ganz andere Ansatzpunkte als ein 60-jähriger.

Die berufliche Bildung der Teilnehmer ist so unterschiedlich, wie ihr Alter. Zwar kann die Mehrzahl der Teilnehmer eine Ausbildung innerhalb der Bauwirtschaft vorweisen oder auch einen anderen Berufsschulabschluss. Dem gegenüber stehen aber auch Absolventen, die sich ohne jegliche berufliche Qualifikation, lediglich durch langjährige Berufserfahrung qualifizieren.

Es zeigt sich also einmal mehr, dass es sich lohnt, sich fortzubilden – ganz gleich welchen Alters und Berufsstandes. Am Ende belebt solch lebenslanges Lernen ja auch den Geist. Wenn es dabei noch zu Karrierechancen kommt, umso besser.

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