Mehr als ein Trend: KI am Bau spart Zeit und Kosten

Foto: Bluebeam

Immer mehr Bauunternehmen setzen auf Künstliche Intelligenz (KI), um Projekte effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Laut einer aktuellen Umfrage nutzen fast drei Viertel der Entscheider KI bereits in mehreren Projektphasen – oft in Planung und Entwurf. Doch fehlende Regulierungen und Wissenslücken bremsen die Digitalisierung. Zusätzlich bleibt der Umstieg auf papierlose Prozesse eine Herausforderung. Doch trotz aller Hindernisse hat KI das Potenzial, Kosten zu senken und die Branche nachhaltig zu verändern.

Eine Umfrage in den Bereichen Architektur, Ingenieurwesen und Bauwesen vom Lösungsanbieter Bluebeam hat ergeben, dass weltweit immer mehr Unternehmen in der Baubranche in Künstliche Intelligenz (KI) investieren. Demnach gaben rund 74 Prozent der 400 befragten Technologie-Entscheidungsträger an, dass sie KI in mehreren Phasen bei ihren Projekten nutzen. Jedoch sind 54 Prozent der Befragten seien darüber besorgt, dass gesetzliche Regulierungen dafür fehlen. 44 Prozent von ihnen gaben an, dass sich diese Besorgnis auf den Einsatz von KI in ihrem Unternehmen auswirke. Die Studie macht auch deutlich, dass Künstliche Intelligenz hauptsächlich in der Entwurfs- und Planungsphase eingesetzt wird. Der Anteil bei Entwurfsarbeiten beträgt 48 Prozent und bei Planungen 42 Prozent.

Steigende Bedeutung für Künstliche Intelligenz in der Baubranche

Von den Unternehmen, die Künstliche Intelligenz einsetzen, sind über die Hälfte der Ansicht, dass KI wichtig geworden sei. Über 70 Prozent investieren sogar ein Viertel ihres Budgets in KI. In Zukunft dürfte dieser Anteil noch ansteigen, denn die große Mehrheit mit 84 Prozent gaben an, dass sie in den nächsten fünf Jahren ihre Investitionen in Künstliche Intelligenz erhöhen wollen. Doch nicht nur die KI findet ihre Anwendung. Weitere Trends im Bereich digitaler Anwendungen sind ebenfalls in der Branche zu erkennen. Building Information Modeling (BIM) ist die am meisten verwendete Methode zur Planung. Die Software wird von 69 Prozent genutzt, es folgen Computer Aided Design (CAD) mit 54 Prozent und Projektmanagementsoftware mit 53 Prozent.

Künstliche Intelligenz – Fehlendes Wissen ist ein Hindernis bei der Digitalisierung

Viele Bauunternehmen berichten von Hindernissen bei der Einführung von Digitalisierung in ihrem Unternehmen. 32 Prozent gaben an, dass es Defizite bei der Fortbildung gäbe. Von Problemen bei der Integration berichten 27 Prozent und 26 Prozent berichten von technischen Herausforderungen. Es hat sich aber auch gezeigt, dass durch Künstliche Intelligenz der finanzielle Aufwand geschmälert werden kann. So könnten durch den Einsatz von KI bis zu 500.000 US-Dollar eingespart werden. Trotzdem werden die Unternehmen noch immer davon abgehalten, auf papierbasierte Dokumente zu verzichten. 72 Prozent verwenden nach wie vor Papier. Nach dem Grund gefragt, gaben 46 Prozent an, dass physischen Unterschriften oder Genehmigungen verantwortlich dafür seien. „Mit der zunehmenden Digitalisierung und dem Einsatz von KI in der Branche wird die Abhängigkeit von veralteten papierbasierten Ansätzen weiter abnehmen“, ist Bluebeam-Geschäftsführer Usman Shuja überzeugt. „Das wird zu Kosteneinsparungen und zur Verbesserung der Nachhaltigkeit im Bauwesen beitragen.“ Denn obwohl die Nachhaltigkeit verbessert werden muss, gaben nur 73 Prozent der Befragten an, rund 25 Prozent ihres Investitionsbudgets in Nachhaltigkeit zu investieren.

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Ich schreibe gerade meine Bachelorarbeit zu einem ähnlichen Thema und hatte bereits einige Interviews geführt. Es ist wirklich beeindruckend, wie oft die Herausforderungen wie fehlende Regulierungen, Wissenslücken und papierbasierte Prozesse erwähnt werden. Ein Beispiel aus meinen Gesprächen: Da wurde ein Prozess beschrieben, und das gleiche Dokument wurde tatsächlich sechs Mal ausgedruckt! Warum? Eine digitale Unterschrift und ein Stempel wären hier doch schon ein echter Fortschritt.

Umso mehr freut es mich, in diesem Artikel zu lesen, dass viele Unternehmen in der Baubranche offen für den Einsatz von KI sind. In der Schweiz wäre zum Beispiel https://www.sfs.ch/ ein spannendes Beispiel – sie haben KI bereits in ihren Geschäftsalltag integriert, was zeigt, wie solche Technologien konkret helfen können. Dazu gibt es einige interessante Artikel, die ich in meiner Recherche gefunden habe.

Ich bin gespannt, wie sich diese Entwicklungen in den nächsten Jahren weiter entfalten – und hoffe, dass die Digitalisierung nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger gestaltet wird.

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