Mindestlohn für Maler und Lackierer erhöht

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Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Über die gerechte Entlohnung von Arbeitnehmern kann man vortrefflich streiten und auch Argumente gehen sicher nie aus. So sieht es in unserer Gesellschaft auch beim Thema Mindestlohn aus. Natürlich gibt es ein Für und Wider, dennoch muss man stets im Auge behalten, dass die betroffenen Arbeitnehmer auch eine Chance auf eine angemessene Entlohnung haben sollten. Beim Mindestlohn für Maler und Lackierer ist ein erster Schritt in die richtige Richtung getan.

Der 1. Mai steht jedes Jahr im Zeichen der Arbeit, schließlich ist es der offizielle Feiertag zum Tag der Arbeit. Da ist es umso passender, dass sich für Maler und Lackierer zu diesem Stichtag etwas getan hat. Mit dem 1. Mai 2013 trat nämlich nun die Erhöhung des Mindestlohns für Maler und Lackierer in Kraft. Somit können sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in diesem Gewerk bis zum 30. April 2014 über mehr Geld im Portemonnaie freuen.

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) kann einen Erfolg im Bezug auf den Mindestlohn für Maler und Lackierer vermelden. So hat sie für 115.000 Beschäftigte der Branche eine Erhöhung des Mindestlohns durchsetzen können. Im Detail bedeutet das, dass Gesellen im Westen der Republik nun statt 12 Euro 12,15 Euro bekommen. Ungelernte Kräfte erhalten bundesweit anstatt 9,75 Euro nun 9,90 Euro.

Unumstritten ist aber, dass die Lücke zwischen den Löhnen innerhalb der Industrie gegenüber dem Handwerk immer noch immens ist. Gerade im Maler- und Lackiererhandwerk hat man mit dem erhöhten Mindestlohn ein klares Zeichen gesetzt. Letztlich braucht die Branche in gewisser Weise diese Erhöhung auch, um ihr Gesicht nicht zu verlieren. Denn um für den Nachwuchs attraktiv zu sein, sollten auch die Löhne ansprechend sein.

Der neue Mindestlohntarifvertrag ist bis zum 30. April 2014 gültig und sollte nicht der letzte Schritt gewesen sein, hin zu einem besseren Ansehen des Maler- und Lackiererhandwerks. Die nächsten Lohnverhandlungen sind auch gar nicht mehr weit weg, denn im Sommer beginnen die nächsten Verhandlungen für das Gewerk. Die IG BAU wird ihrerseits alles tun, um die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten.

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