Nachwachsende Baustoffe zum Klimaschutz

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Foto: Bundesverband ProHolzfenster

Wir haben nur eine Natur und diese zu schützen, ist von großer Bedeutung. In nahezu allen Bereichen unseres Lebens hat man diese Notwendigkeit erkannt und tut etwas für den Klimaschutz, um die zur Verfügung stehenden Ressourcen bestmöglich zu schonen. So auch in der Baubranche. Hier erweisen sich immer öfter nachwachsende Baustoffe als die optimale Alternative und dennoch kommen sie noch viel zu kurz. Dies gilt es, in Zukunft zu ändern.

Der Erhalt der Natur und deren nachhaltiger Umgang ist immer wieder Thema in der Politik. Gerade hier versteht man es besonders gut, die Problematik für sich zu nutzen und zu entsprechend bewusstem Umgang mit unseren Rohstoffen aufzurufen. Dabei sollte man sich aber auch darüber im Klaren sein, dass der bewusste Umgang mit nachwachsenden Rohstoffen besonders dann im Hinblick auf Klimaschutz erfolgreich ist, wenn bereits bei den Baustoffen damit anfängt. Heinz Blumenstein, Geschäftsführer des Bundesverbands ProHolzfenster e.V. (BPH), fasst es zusammen: „Wer CO2 reduzieren und das Klima schützen will, der muss schon bei den Baustoffen anfangen.“

Beispielsweise Modulsysteme in Holzbauweise sind besonders attraktiv, weil sie nicht nur kostengünstig sind sondern vor allem auch umweltfreundlich. Darüber hinaus sorgen sie für ein gesundes Raumklima. Bleiben wir beim Rohstoff Holz, bewähren sich auch Holzfenster immer öfter. Bei der Entscheidung für einen Baustoff sollte man sich vor Augen halten, dass zum Beispiel ein Kubikmeter Holz gut eine Tonne CO2 speichert. Das entspricht einem Ausgleich des CO2-Ausstosses eines Mittelklasse-Pkws bei 6.000 Kilometer Fahrleistung.

Veranschaulicht man nun den Einsatz von Holzfenstern konkret in Zahlen, lässt sich feststellen, dass immerhin ein Viertel der jährlich verbauten Fenster aus Holz oder Holz-Aluminium sind. Das kommt einem CO2-Speicher von 120.000 Tonnen CO2 gleich. Angenommen der Anteil von Holzfenstern würde sich auf 4,5 Millionen erhöhen, liegt die Einsparung an CO2 bei weiteren 60.000 Tonnen im Jahr.

Wenn man sich also genauer mit dem Thema Klimaschutz und Baustoffe auseinandersetzt, lohnt es sich durchaus zu umweltfreundlichen Baustoffen zu greifen. Denn letztlich wollen wir unsere Natur noch lange genießen und nicht auf ihre Kosten leben.

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