Ökologisches Bauen? Nur 50% achten auf Umweltverträglichkeit

Ökologisches Bauen? Nur 50% achten auf Umweltverträglichkeit
Foto: Roland Riethmüller

Viele Schadstoffe in Innenräumen sind auf den Einsatz der Bauprodukte zurückzuführen. Diese  führen oft zu gesundheitlichen Risiken und können sogar dauerhaften Erkrankungen verursachen. Trotzdem achtet laut einer aktuellen Studie nur jeder Zweite auf die Umweltverträglichkeit der verwendeten Baustoffe. Beim Renovieren sollte deshalb auf die Grundlagen vom ökologischen Bauen geachtet werden. Das bedeutet, dass die Produkte schadstoffarm sein sollten.

Viele Schadstoffbelastungen in Innenräumen sind auf den Einsatz konventioneller Bauprodukte zurückzuführen. Diese können Beeinträchtigungen der Gesundheit und sogar dauerhafte Schäden verursachen. Dennoch brachte eine aktuelle Studie zum Thema Ökologisches Bauen und Umweltverträglichkeit von Baustoffen zutage, dass sogar ein Viertel der Wohnungseigentümer überhaupt nicht darauf achte, welche Baustoffe verwendet werden und ob sie auch umweltverträglich seien. Die repräsentative Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von TÜV Rheinland unter insgesamt 2.500 Wohneigentümerinnen und -eigentümern durchgeführt.

Gesundheit und die Raumluft können auf Dauer geschädigt werden

Die Menschen halten sich die meiste Zeit ihres Lebens in Innenräumen auf. Deshalb fallen die Beeinträchtigungen der Raumluft umso deutlicher auf. „In Baustoffen wie Lacken, Farben oder Teppichen sind häufig Weichmacher oder Lösungsmittel enthalten, die Schadstoffe ausdünsten“, erklärt Dr. Walter Dormagen, Schadstoffexperte bei TÜV Rheinland. Weiterhin bestätigt er, dass Untersuchungen ergeben hätten, dass Schadstoffbelastungen in Gebäuden häufig auf Bauprodukte zurückzuführen seien.

Höherer Preis schreckt vor dem Einsatz umweltverträglicher Baustoffe ab

Interessant ist dabei, dass bei den Menschen in einem Alter von über 50 Jahren rund 56 Prozent darauf achten, dass die verwendeten Baustoffe umweltverträglich sind. Bei den jungen Menschen unter 30 Jahren sind es jedoch nur 24 Prozent, die sich der Problematik bewusst sind. Dormagen begründet dies damit, dass die jungen Menschen schadstoffarme Produkte oft zu teuer finden oder teilweise nicht auf ihre Gesundheit achten würden. Er gibt jedoch zu bedenken, dass es sich besonders bei Baustoffen lohnen würde, einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen.

Bauwirtschaft greift den Trend “Ökologisches Bauen” auf

Denn die Gesundheitsgefährdung durch manche Baustoffe ist nicht zu unterschätzen. Deshalb ist der Einsatz von umweltverträglichen Baustoffen auch eine Frage des Gesundheitsschutzes. Dabei ist die wachsende Nachfrage nach Ökologischem Bauen ein Trend, den die Bauwirtschaft aufgreift und zunehmend den Kunden anbietet. Immerhin ergaben die Umfrageergebnisse, dass 18,9 Prozent sehr stark und 31 Prozent eher stark auf die Umweltverträglichkeit der verwendeten Baustoffe achten würden. Das ist ein hohes Potential für eine Spezialisierung der ausführenden Handwerker und eine Thema, das in den nächsten Jahren noch an Bedeutung gewinnen wird.

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Text in die Länge gezogen

Weniger ist mehr! Wozu wiederholt der Autor die ersten beiden Abschnitte fast wörtlich?  

Nachhaltigkeit: Durchziehen über alle Berufsgruppen

Es geht nicht nur um die Belastung der späteren Bewohner von Bauwerken.
Alle involvierten Berufsgruppen profitieren auch selber von giftfreien Materialien indem Ihre persönliche Gesundheit geschont wird.

Das Einathmen von Dämpfen oder Staub oder Hautkontakt bei der Verarbeitung kann zu Berufskrankheiten führen.

Erwähnen möchte ich auch toxische Belastungen von Mitarbeitern entlang der Lieferkette von vormontierten Baumodulen wie Fenster, Haushaltsgeräte, Eletroinstallationen (PVC-freie Kabel)

Verstehen und verantwortungsvoll Handeln bleibt auch in schwierigen Zeiten angesagt.

Text in die Länge gezogen

Weniger ist mehr! Wozu wiederholt der Autor die ersten beiden Abschnitte fast wörtlich?  

Nachhaltigkeit: Durchziehen über alle Berufsgruppen

Es geht nicht nur um die Belastung der späteren Bewohner von Bauwerken.
Alle involvierten Berufsgruppen profitieren auch selber von giftfreien Materialien indem Ihre persönliche Gesundheit geschont wird.

Das Einathmen von Dämpfen oder Staub oder Hautkontakt bei der Verarbeitung kann zu Berufskrankheiten führen.

Erwähnen möchte ich auch toxische Belastungen von Mitarbeitern entlang der Lieferkette von vormontierten Baumodulen wie Fenster, Haushaltsgeräte, Eletroinstallationen (PVC-freie Kabel)

Verstehen und verantwortungsvoll Handeln bleibt auch in schwierigen Zeiten angesagt.

Text in die Länge gezogen

Weniger ist mehr! Wozu wiederholt der Autor die ersten beiden Abschnitte fast wörtlich?  

Nachhaltigkeit: Durchziehen über alle Berufsgruppen

Es geht nicht nur um die Belastung der späteren Bewohner von Bauwerken.
Alle involvierten Berufsgruppen profitieren auch selber von giftfreien Materialien indem Ihre persönliche Gesundheit geschont wird.

Das Einathmen von Dämpfen oder Staub oder Hautkontakt bei der Verarbeitung kann zu Berufskrankheiten führen.

Erwähnen möchte ich auch toxische Belastungen von Mitarbeitern entlang der Lieferkette von vormontierten Baumodulen wie Fenster, Haushaltsgeräte, Eletroinstallationen (PVC-freie Kabel)

Verstehen und verantwortungsvoll Handeln bleibt auch in schwierigen Zeiten angesagt.

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