Smart Home wird durch Fachhandwerk installiert

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Foto: Roland Riethmüller

Immer mehr Verbraucher in Deutschland setzen auf Smart Home in ihrem eigenen Heim. Dabei spielt auch das Thema Datensicherheit eine wachsende Rolle. Gefordert werden darüber hinaus einheitliche Datenschutzstandards durch die Hersteller. Dabei hat eine aktuelle Studie nun ergeben, dass die Verbraucher bei der Installation auf Fachhandwerker setzen und nur eine Minderheit die intelligente Gebäudetechnik selbst installiert.

Smart Home wird in deutschen Haushalten immer beliebter. Schon jetzt nutzen 2,2 Millionen Verbraucher intelligente Gebäudetechnik in ihrem eigenen Heim. Doch die repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov, die im Auftrag von COQON, brachte noch etwas anderes zutage. Demnach ist jeder zweite Deutsche an Smart Home interessiert, hat bereits in diese Technik investiert oder plant es. Rund 21 Prozent der Befragten nutzen darüber hinaus Sprachsteuerungssysteme wie Amazon Alexa, Google Home und andere. Weitere etwa 44 Prozent der Interessierten gaben an, sich vorstellen zu können, ebenfalls das Licht über Sprachbefehle zu steuern.

Thema Datenschutz im Smart Home sehr wichtig

Besonders wichtig ist den Befragten der Datenschutz. Rund 83 Prozent wünschen sich verpflichtende Datenschutzrichtlinien der Hersteller. 75 Prozent der Befragten erwarten nach der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung einen deutschen Hersteller mit einem deutschen Server.

Mehrheit beauftragen Handwerker mit der Installation

Auch die Frage der Installation war ein wichtiges Thema. Rund 62 Prozent der befragten Verbraucher gaben an, lieber einen Fachmann mit der Installation von Smart Home zu beauftragen, statt selbst Hand anzulegen. Immerhin sind es noch 28 Prozent, die diese neue Haustechnik selbst installieren würden.

Die Kosten spielen auch eine entscheidende Rolle

Klare Vorstellung haben die Verbraucher hinsichtlich der Kosten. 47 Prozent der Befragten gaben an, zwischen 500 und 1.500 Euro für Smart Home auszugeben. 23 Prozent wären sogar dazu bereit, bis zu 2.000 Euro auszugeben. Sollte diese Sicherheitstechnik von staatlicher Seite gefördert werden, dann würde jeder zweite Befragte, immerhin 53 Prozent, in diese Technik investieren.

Es gibt aber durch diese Studie noch weitere interessante Erkenntnisse. So sind es in der Zielgruppe 59 Prozent, die wegen der zu erwartenden Energieersparnis die Vernetzung des Eigenheims vorantreiben würden. Auf Platz zwei steht das Thema Sicherheit. Hier sind es 63 Prozent der Befragten, die das als Grund nennen. Es folgen mit 48 Prozent Heizungsgründe gefolgt von 45 Prozent wegen Licht. Rund 29 Prozent können sich vorstellen, Smart Home auch als digitales Türschloss zu nutzen. So wäre es zum Beispiel möglich, aus der Ferne die Haustür zu öffnen.

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