SOKA-Bau will Akzeptanz für Sozialkassenverfahren erhöhen

SOKA-Bau will Akzeptanz für Sozialkassenverfahren erhöhen
Foto: Roland Riethmüller

Laut einer aktuellen Studie akzeptieren heute bereits knapp zwei Drittel der Arbeitgeber und gut drei Viertel der Arbeitnehmer das deutsche Sozialkassenverfahren. Als Ziel für das Jahr 2022 hat die SOKA-Bau nun definiert, dass mindestens 80 Prozent der Kunden die Sozialkassenverfahren akzeptieren. Das erfordere gleichzeitig mehr Transparenz bei der Berechnung der Beiträge.
 
Kürzlich fand Ende November in Wiesbaden die Praktiker-Tagung der Sozialkassen der Bauwirtschaft (SOKA-Bau) statt. Das Thema der diesjährigen Tagung war „Kundenbeziehungen – Erfolgreiches Kundenmanagement in der Bauwirtschaft“. Im Vorfeld wurden dazu rund 3.500 Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Rentner und Auszubildende zu ihrer Einstellung zum Thema Sozialkassen befragt. Die Studie führte ein unabhängiges Marktforschungsinstitut durch. 63,5 Prozent der Arbeitgeber und 77,5 Prozent der Arbeitnehmer sowie der Rentner stehen demnach den Sozialkassenverfahren positiv gegenüber und halten sie für wichtig.

Mehr Transparenz bei der Berechnung der Beiträge und Leistungen

Bis zum Jahr 2022 sollen weitere solcher Befragungen durchgeführt werden. Inwieweit die Kundenakzeptanz fortgeschritten ist, soll durch Kennzahlen ermittelt werden. So soll bei Bedarf gezielt nachjustiert werden. „Ein erster Schritt zu einer höheren Akzeptanz ist mehr Transparenz in der Berechnung von Beiträgen und Leistungen”, erklärt SOKA-Bau-Vorstandsmitglied Gregor Asshoff. “Die gestarteten Maßnahmen und Projekte hierzu zeigen bisher vielversprechende Ergebnisse“. Weiterhin betonte er, dass er optimistisch sei, bis zum Jahr 2022 eine Akzeptanz von 80 Prozent zu erreichen. Ebenso erhofft er sich, dass die Kundenzufriedenheit ebenfalls steigen wird. Das Ziel sei es, einen besseren Service als Dienstleister zu bieten.

Verbesserung des Kundenmanagements bei der SOKA-Bau

An der diesjährigen Praktiker-Tagung nahmen Experten aus Wissenschaft und Verbraucherschutz, Profis aus Marketing und Marktforschung teil. Experten aus verschiedenen Bereichen erläuterten, wie das Kundenmanagement in den Betrieben verbessert werden könne. Dazu müsse abgeklärt werden, wo die Bedürfnisse und Wünsche bei den verschiedenen Zielgruppen liegen. Welche Rolle spielen dabei soziale Medien? Was sind die Kriterien, warum sich ein Kunde für ein bestimmtes Bauunternehmen entscheidet? Außerdem stellte sich die Frage, wie die Unternehmen bei den Kunden besser punkten können. Das alles waren Fragen, die auf der Praktiker Tagung der SOKA-Bau diskutiert wurden. Das sind aber auch gleichzeitig die Fragen, die bei der Umsetzung der Strategie 2022 beantwortet werden sollten. Ansonsten dürfte das gesteckte Ziel, eine Kundenakzeptanz von 80 Prozent zu erreichen, kaum zu erfüllen sein. Nur durch zufriedene Kunden können die gestarteten Maßnahmen und Projekte vielversprechend in die Tat umgesetzt werden. Schließlich will man für seine Kunden einen Mehrwert bringen.

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