Der deutsche Stahlbau spricht vorsichtig von „verhaltenem Optimismus“, sieht sich jedoch in bester Lage für ein leichtes Wachstumsplus in 2015. Dabei profitiert die Branche vor allem von den günstigen Rohstoffpreisen der letzten Jahre. Durch die Vorreiterrolle bei der Ressourceneffizienz und beim Baustoffrecycling will man darüber hinaus im Segment der Fabrikgebäude, sowie bei Windkraftanlagen und dem Mastbau für Überlandleitungen wachsen.
Nach einem unbeständigen Jahr 2014 blickt die Stahlbaubranche mit schwacher Zuversicht in die Zukunft. So rechnet der Deutsche Stahlbau für 2015 bei der Produktion im konstruktiven Stahlbau mit einer leichten Steigerung von 2,2 Millionen Tonnen, was demnach leicht über Vorjahresniveau liegt. Anlass für die Einschätzung gibt die relativ robuste Nachfrage nach Werkstatt- und Fabrikgebäuden, die sich in einer anhaltenden Entwicklung der Baugenehmigungen in diesem Bereich stützt. Auch der Bau von Windkraftanlagen und der Mastbau für Überlandleitungen gewinnt aufgrund der wachsenden Ausrichtung auf Erneuerbare Energien immer mehr an Bedeutung. Darüber hinaus erwartet die Stahlbaubranche im laufenden Jahr erhöhte Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen, speziell bei der Sanierung von Brückenbauten.
Gewonnen hat der Stahlbau vor allem durch die gesunkenen Rohstoffpreise der letzten Jahre, wodurch die Stahlbauweise besonders wirtschaftlich wurde. Außerdem ist Stahl ein Vorreiter bei der Ressourceneffizienz und im Punkto Baustoffrecycling.

















