Damit die Klimaziele erreicht werden können, muss ein Großteil der Gebäude energetisch saniert werden. Daher setzen zur Erhöhung der Effizienz immer mehr Wohnungsunternehmen auf serielle Sanierung. Im ersten Quartal 2024 war bereits jede vierte Wohnung für eine serielle Sanierung vorgesehen. Diese Methode kombiniert digitale Planungen mit vorgefertigten Fassaden- und Dachelementen, was die Umsetzungsgeschwindigkeit erhöht und die Kosten senkt. Der BEG-Bonus und zinsgünstige Kredite fördern diese Transformation zu einem klimaneutralen Gebäudebestand.
Die Nachfrage nach seriellen Sanierungsmöglichkeiten steigt weiter an. Jede sechste Sanierung zum Effizienzhaus 40 oder 55 ist eine serielle Sanierung. Im ersten Quartal 2024 war es sogar jede vierte Wohnung, die seriell saniert werden soll. Das ergibt eine aktuelle Auswertung im Rahmen der Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG). „Bei der Wärmewende sind weiterhin deutliche Fortschritte erforderlich“, erklärt Corinna Enders, Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena). „Die serielle Sanierung ist ein wichtiger Baustein dabei. Der BEG-Bonus für serielle Sanierungen zeigt sich als effektiver Anreiz, um diese innovative Lösung für Mehrfamilienhäuser bereits jetzt wirtschaftlich umzusetzen und so die Transformation zu einem klimaneutralen Gebäudebestand zu beschleunigen“.
Serielle Sanierung ermöglicht Transformation zum klimaneutralen Gebäudebestand
Damit die Klimaziele bis zum Jahr 2045 erreicht werden können, müssen die Gebäude energetisch saniert werden. Unverzichtbar sind dabei serielle Sanierungsmöglichkeiten. Digitale Planungen mit Vorfertigungen von Fassaden und Dachelementen können so kombiniert werden. Mehr Gebäude können auf diesem Weg in kürzerer Zeit auf einen klimaneutralen Standard gebracht werden.
Attraktive Konditionen zur Förderung der seriellen Sanierung
Mit dem seriellen Sanierungsbonus von 15 Prozent im Rahmen der BEG sind serielle Sanierungslösungen bei deutlich schnellerer Umsetzung bereits heute auf dem Kostenniveau konventioneller energetischer Sanierungen. Um den Förderbonus zu bekommen, ist das Erreichen des Effizienzhausstandards 55 oder 40 eine Grundvoraussetzung. Pro Wohneinheit gibt es einen zinsgünstigen Kredit von bis zu 150.000 Euro. Die Zinskonditionen liegen bis zu zwei Prozentpunkte unter dem marktüblichen Zinssatz. Weitere Tilgungszuschüsse von bis zu 45 Prozent sind möglich. Das entspricht 67.000 Euro pro Wohneinheit. Dabei koordiniert und unterstützt die Dena im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die serielle Sanierung. Sie bringt alle Akteure zusammen, um gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Denn durch die serielle Sanierung soll insgesamt vor allem der Klimaschutz vorangetrieben werden.

















