Vollbeschäftigung bei Ingenieuren durch Bauboom

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Foto: Roland Riethmüller

Der deutschen Bauwirtschaft geht es nach wie vor blendend. Davon profitieren auch die unterschiedlichen Berufsgruppen, die in diesem Wirtschaftszweig tätig sind. So auch die Ingenieure. Denn auch im dritten Quartal dieses Jahres konnten erneute Steigerungen bei den zu besetzenden Stellen verzeichnet werden. Dies bestätigt der Ingenieurmonitor, der im Auftrag des Vereins Deutscher Ingenieure vom Institut der deutschen Wirtschaft erstellt wurde.

Die Nachfrage nach Ingenieuren ist immer noch ungebrochen hoch. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Ingenieure sank dazu im Vergleich erneut im dritten Quartal 2016. In den letzten drei Monaten lag die Quote mit monatlich durchschnittlich 26.800 Personen auf dem niedrigsten Stand seit Anfang 2014. Gegenüber dem dritten Quartal 2015 entspricht dies einem Minus von fünf Prozent.

Baubranche größter Nachfrager von Ingenieuren

Zwar sind es viele Branchen die aktuell händeringend Ingenieure suchen, doch insbesondere am Bau, der Vermessung und der Gebäudetechnik werden die meisten Ingenieure nachfragen. Außerdem wird auch unter den Architekten immer wieder gesucht. Insgesamt fallen auf diese Bereiche im dritten Quartal 25.090 offene Stellen. Auch im Vorquartal waren in diesen Branchen die meisten Ingenieure gefordert. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei kontinuierlichen zwei Prozent, was demnach quasi einer Vollbeschäftigung gleichkommt.

Bauboom fördert Entwicklung

Natürlich ist es vor allem der Bauboom in Deutschland, der die gute Lage für Ingenieure begünstigt. So ist es zumeist der private Wohnungsbau, der das Ganze vorantreibt. Immerhin wurden in den ersten sieben Monaten des aktuellen Jahres 213.600 Wohnungen genehmigt, was einem Anstieg von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Damit liegt man bei dem höchsten Ergebnis seit dem Jahr 2000. Aber auch der Bedarf an Unterkünften für Flüchtlinge beflügelt die Baukonjunktur und damit die Arbeitsmarktlage für deutsche Ingenieure.

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