Bauhandwerk zufrieden mit dem Jahr 2013

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Foto: ZDB

Das Jahr 2013 startete für das Bauhandwerk nicht gut, da alle unter den extremen Witterungsbedingungen und dem besonders kalten, langen Winter zu leiden hatten. Dennoch lässt sich durchweg feststellen, dass die Geschäftslage im Verlauf des vergangenen Jahres positiv entwickelt hat. Damit konnten viele Betriebe die Einbußen des ersten und teilweise zweiten Quartals gut amortisieren. Auch für das begonnene Jahr 2014 ist man optimistisch, dass es weiterhin vorangehen wird.

Das Bauhandwerk hatte es im letzten Jahr wirklich nicht leicht, wenn es um das Wetter ging. Viele Aufträge konnten nicht ausgeführt werden, weil es durch die extreme Witterung schlicht nicht möglich war. Leider musste man sich damit noch über Monate nach dem Winter auseinandersetzen, weil es finanzielle Einbußen nach sich zog. Doch trotz der unglücklichen Gesamtsituation am Jahresanfang rappelte sich das Bauhandwerk auf, schloss das Jahr 2013 gut ab und blickt positiv auf das Jahr 2014.

Bei detaillierter Betrachtung lassen sich in den einzelnen Branchen jedoch deutliche Unterschiede erkennen. Im Handwerk für den gewerblichen Bedarf, dazu zählen beispielsweise Metallbauer und Feinwerkmechaniker, konnte man sich im Laufe des Jahres 2013 über eine gestiegene Nachfrage freuen, die damit natürlich auch erhöhte Auftragseingänge mit sich brachte.

Auch im Bau- und Ausbauhandwerk ist man immer noch zufrieden mit dem Jahr 2013. Hier konnte man sogar noch die bereits sehr gute Stellung weiter ausbauen. Im Ausbaugewerbe konnte man im dritten Quartal sogar Auftragsreichweiten von bis zu elf Wochen vorweisen. Dies ist durchaus bemerkenswert, wenn man bedenkt, wie man das Jahr begonnen hatte und wie negativ man seine Aussichten im ersten Quartal bewertete. Zudem liegt man damit eine Woche über dem Vorjahreswert. Auch im öffentlichen Bau hat sich die Situation zusehends entspannt, die Auftragseingänge stiegen auch hier an.

Da die Situation auf den Kreditmärkten immer noch sehr gut ist, wird man auch im Jahr 2014 davon profitieren können. Damit wird sich die Nachfrage von Wohnungsbau und Sanierungen entsprechend erhöhen und sichert neue Aufträge. Auch im öffentlichen Bau erwartet man weitere Arbeiten am Straßen- und Brückenbau.

Joachim Möhrle, Landeshandwerkspräsident Baden-Württemberg blickt wohl gesonnen auf das Jahr 2014: „Ein Umsatzwachstum von rund zwei Prozent für das Handwerk im Land ist also durchaus möglich.“ Dabei stellt er aber auch klar, dass eine höhere Beschäftigungszahl wegen des Fachkräftemangels eher nicht zu erwarten ist.

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