Das Dachdeckerhandwerk verzeichnet einen erfreulichen Anstieg an Auszubildenden: über alle Lehrjahre hinweg von 1,2 Prozent und allein im ersten Lehrjahr sogar von 5,2 Prozent. Besonders bemerkenswert ist dabei die wachsende Anzahl weiblicher Lehrlinge. Die steigende Attraktivität bei jungen Leuten verdankt das Dachdeckerhandwerk der Tatsache, modern und innovativ zu sein. Denn Technologie und der Fokus auf Klimaschutz zieht junge Talente an und verspricht, die Zukunft des Bauens zu prägen.
Die Tätigkeit als Dachdecker erfreut sich bei Nachwuchskräften zunehmender Beliebtheit, denn das Dachdeckerhandwerk verzeichnet aktuell ein sattes Plus an Auszubildenden. Im ersten Lehrjahr gibt es laut dem Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) einen Anstieg von 5,2 Prozent. Über alle drei Lehrjahre hinweg ist demnach ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Besonders erfreulich ist die Zahl der Frauen, die sich für eine Ausbildung zum Dachdecker entschieden haben. Mit 390 weiblichen Auszubildende hat sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr um 40 erhöht. „Wir freuen uns sehr, dass wir im ersten Lehrjahr 3.105 junge Menschen für unser Handwerk begeistern konnten“, erklärt der stellvertretende ZVDH-Haupftgeschäftsführer Rolf Fuhrmann. „Insgesamt sind nun 8.588 Dachdecker-Auszubildende dabei, die Zukunft des Bauens mitzugestalten.“
Es gibt viele Gründe für den Anstieg der Auszubildenden
So gäbe es laut Fuhrmann viele Gründe für den Anstieg der Auszubildendenzahl im Dachdeckerhandwerk. Die Öffentlichkeitsarbeit umfasst neben Azubimessen auch Werbung für das Handwerk beim Girl’s Day und in Schulen. Sogar Kitas sind davon nicht ausgenommen. Social-Media-Kampagnen und die regelmäßige Berichterstattung in den Medien haben ebenfalls dazu beigetragen, für das Handwerk der Dachdecker zu werben. Einen großen Anteil trägt natürlich auch die attraktive Vergütung bei. Im ersten Lehrjahr erhalten die Auszubildende ab Oktober 2025 1.000 Euro. Im dritten Lehrjahr sind es bereits 1.460 Euro. Eine weitere Erhöhung gibt es nochmal im Jahr 2026.
Der Dachdecker steht für Klimaschutz und innovative Technologie
Gleichzeitig ist das Dachdeckerhandwerk modern und innovativ. Für viele Berufseinsteiger sind das die entscheidenden Gründe, sich für eine Ausbildung zum Dachdecker zu entscheiden. „Wir setzen auf neueste Technologien wie Drohnen oder modernes Baustellenmanagement“, bestätigt ZVDH-Vizepräsident Jan Voges. Viele orientieren sich bei der Wahl des Berufes auch am Klimaschutz. Dies spielt bei der Ausbildung zum Dachdecker ebenfalls eine große Rolle. So gibt es seit dem Jahr 2024 auch eine Zusatzwoche bei der überbetrieblichen Ausbildung. Hier wird die Installation von Photovoltaik-Anlagen geübt. So wird sichergestellt, dass die Auszubildende auf dem neusten Stand sind.

















