Digitale Transformation am Bau: die Probleme der KMU

Foto: duallogic / envatoelements

Die deutsche Bauwirtschaft kämpft aktuell zunehmend mit widrigen Rahmenbedingungen. Dabei bietet die digitale Transformation gute Chancen, die Herausforderungen zu überwinden. Doch die Digitalisierungsprozesse verlaufen ungleich und die Kluft zwischen fortschrittlichen und traditionellen Betrieben wird immer größer. Einige Firmen haben die Digitalisierung zwar schon in Angriff genommen, werden jedoch immer wieder aufgehalten. Denn gerade kleine und mittlere Unternehmen haben Schwierigkeiten mit der Transformation. Das erfordert einen Wandel in der Bauwirtschaft und einfache Lösungen. 

Die deutsche Bauwirtschaft steht an einem Wendepunkt. Bedingt durch die Inflation, die politischen Spannungen und die Auswirkungen der Corona-Krise wird die Baubranche aktuell zunehmend mit Lieferengpässen und steigenden Kosten konfrontiert. Hinzu kommt, dass der Klimawandel Anpassungen im Betrieb und an der Bauweise erfordert. In dieser Situation spielt die Digitalisierung eine Schlüsselrolle, ist jedoch noch lange nicht in allen Betrieben angekommen. Zwar haben einige Unternehmen bereits Maßnahmen zur Digitalisierung ergriffen, doch kämpfen auf der anderen Seite die meisten Unternehmen noch mit den sich daraus ergebenden Herausforderungen. Das trifft besonders auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu. Es liegt nun an der Baubranche, einen neuen Kurs zu fahren und in eine digitale und nachhaltige Zukunft zu steuern.

Transformation ist angesagt

Im Schatten der großen Konzerne kämpfen die KMU um ihren Marktanteil. Vertieft wird die Lage durch ungleiche Digitalisierungsprozesse. Das wirkt sich auch auf die Anzahl der IT-Fachkräfte aus. Die großen Betriebe beschäftigten deutlich mehr IT-Personal als die KMU. Dadurch geraten diese bei der digitalen Transformation ins Hintertreffen. Denn es zeigt sich, dass sich die Bauwirtschaft zahlreichen Herausforderungen stellen muss. Neun von zehn Unternehmen haben mit Preissteigerungen und instabilen Lieferketten zu kämpfen. Das erschwert deren Planung und die Ausführung der Bauprojekte. 88 Prozent stehen vor der Problematik, an Roh- und Baustoffe zu kommen. Die Finanzierung der Projekte wird auch durch steigende Zinsen gefährdet. Das hat bereits zu Stornierungen der Projekte und Umsatzeinbußen geführt.

Die Zunft liegt in der Transformation

Man kann also durchaus behaupten, dass die Baubranche vor einer Transformation steht. Zwei Drittel der Unternehmen planen neue Geschäftsfelder und wollen ihre Organisationen neu ausrichten. Das bedeutet auch eine Umstrukturierung des Lieferantenportfolios. Nur so kann auf langfristige Trends reagiert werden. Obwohl es dringend notwendig ist, die Digitalisierung voranzutreiben, gibt es immer noch eine große Kluft zwischen Ambition und Realität. 50 Prozent der befragten Unternehmen bekennen, dass sie bereits einen hohen Grad an Digitalisierung erreicht haben, doch das stagniert seit Jahren. Dies zeigt auch das Nullwachstum, besonders bei Building Information Modeling (BIM) und Virtual Reality (VR).

Mehr Nachhaltigkeit beim Bau

Auch das Thema Nachhaltigkeit gewinnt am Bau immer mehr an Bedeutung. 83 Prozent sehen darin einen wichtigen Punkt in der Unternehmensstrategie, denn es besteht zunehmend die Verpflichtung zur CO2-Einsparung. Daher haben bereits 60 Prozent der Unternehmen Nachhaltigkeitsstrategien entwickelt. Die Branche ist bereit, für eine bessere Umwelt Verantwortung zu übernehmen. Doch die Transformation stößt immer wieder auf große Hindernisse. Diese betreffen oftmals die technischen und finanziellen Herausforderungen und Engpässe beim Personal. Die größten Barrieren sind der Fachkräftemangel und das fehlende Know-how. Denn besonders die KMU werden von der Transformation abgehalten. Daher wurde ein spezielles BIM-System entwickelt, das die Anforderungen erfüllen soll. Bereits nach acht Jahren kann das Startup BIMsystems zu Recht behaupten, dass die Anforderungen sehr vielseitig sind. So ist es das Bestreben, dass die Betriebe ohne großen Aufwand und völlig flexibel für die Transformation gewonnen werden, ohne dass hohe Investitionskosten diese abschrecken. Die Software-as-a-Service-Lösung von BIMsystems ist eine Investition in die Zukunft und macht die digitale Transformation möglich.

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