Mit der neuen Dachmarke gedatec entsteht in Berlin eine völlig neue Baufachmesse. Unter diesem Namen wird die etablierte Elektrofachmesse belektro erweitert, um künftig auch die SHK- und Dachdecker-Innungen mit einzubinden. Damit entsteht eine zentrale Plattform für vernetztes Bauen, energieeffiziente Gebäudetechnik und interdisziplinären Austausch. Die neue Dachmarke gedatec steht für Gebäude, Dach und Technik und verspricht, mit dem neuen Messekonzept vor allem Innovationen und Kooperationen zu fördern.
Berlin bekommt wieder eine Baufachmesse. Mit der neuen Dachmarke gedatec wird im kommenden Jahr 2026 die etablierte Elektrofachmesse belektro weiter gestärkt. Damit will sie ihrem Wachstum und der Integration der SHK- und Dachdecker-Innungen gerecht werden. Aufgrund der Erfolge der vergangenen Jahre war diese Weiterentwicklung nur logisch. Gleichzeitig wird dadurch aber auch die Vernetzung der Gewerke stärker in den Mittelpunkt gerückt. Die neue Dachmarke gedatec ist ein Synonym für Gebäude, Dach und Technik und zeigt somit die thematische Weiterentwicklung der Messe. Ab dem Jahr 2026 werden somit die Elektro-, die SHK- und Dachdecker-Innungen auf der Veranstaltung ein fester Bestandteil sein. „Mit gedatec schaffen wir eine Plattform, die der Realität auf den Baustellen gerecht wird: Gewerke arbeiten Hand in Hand, um klimaneutrale und intelligente Lösungen für Gebäude zu entwickeln“, erklärt Ruth Senitz, Projektleiterin der belektro/gedatec. „Mit dem neuen Namen und Markenauftritt machen wir genau das sichtbar.“ Gedatec will sich damit künftig als führende Plattform etablieren.
Neue Fachmesse stärkt Handwerk und Messestandort Berlin
Das neue Messeformat würde aber vor allem auch den Messestandort Berlin stärken, erklärt Kai Wegner, der Regierende Bürgermeister von Berlin. Es sei in Zusammenarbeit mit der Messe Berlin und den Innungen des Elektro-, SHK- und Dachdeckerhandwerks aus Berlin und Brandenburg entstanden. Von der Kooperation mehrerer Partner würden sowohl die Messestadt als auch die Handwerksbetriebe der Region profitieren. Das bestätigen auch die beteiligten Innungen. „Eine Fachmesse hat die Aufgabe, neue Entwicklungen aufzugreifen und Zukunftstechnologien zu präsentieren“, betont Carsten Joschko, Landesinnungsmeister Brandenburg und Obermeister der Elektro-Innung Berlin. „Deshalb ist es nur konsequent, die belektro in allen Bereichen einer modernen und umweltverträglichen Energiegewinnung und -nutzung weiterzuentwickeln.“ Denn seit der Einstellung der Bautec ist immerhin ein Vakuum in Berlin entstanden. „Wir brauchen seit dem Ende der traditionsreichen Bautec wieder eine starke SHK-Fachmesse in der Metropolregion Berlin-Brandenburg“, fordert Andreas Schuh, Obermeister Innung SHK Berlin. „Gleichzeitig benötigen wir eine Plattform für den immer wichtiger werdenden Gewerkedialog.“ Das bestätigt auch Karsten Kirchhoff, Landesinnungsmeister des Landesinnungsverbandes Dachdeckerhandwerks Brandenburg: „Elektro- und SHK-Handwerk ist für eine ganzheitliche und zukunftsfähige Gebäudeplanung von zentraler Bedeutung. In modernen Bauprojekten, und auch in Sanierungen, geht es nicht mehr nur um das eigene Handwerk, sondern um das Zusammenspiel verschiedener Gewerke, um energieeffiziente, nachhaltige und technisch integrierte Gebäude für den Nutzer zu schaffen.“
belektro 2026: Fachmesse lädt nach Berlin ein
Vom 13. bis 15. Oktober 2026 lädt die belektro unter der Dachmarke gedatec auf das Berliner Messegelände ein. Die Besucher dürfen sich auf ein umfangreiches Programm freuen. Im Laufe des Jahres werden weitere Informationen veröffentlicht.

















