Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) macht sich erneut für eine Verbesserung der Luftverhältnisse auf Baustellen stark und fordert vom neuen Bundesverkehrminister Alexander Dobrindt die Einführung einer Pflicht für Rußpartikelfilter auch bei älteren Baumaschinen. Darüber hinaus soll der Staat im ersten Schritt vor allem bei öffentlichen Ausschreibungen auf den Einsatz von Rußpartikelfiltern in den Baumaschinen drängen.
Es gibt schon genug Staub auf Baustellen. Wenn zusätzlich alte Baumaschinen ohne Rußpartikelfilter auf Baustelle tage- bzw. wochenlang im Einsatz sind, kommt noch für Anwohner und Bauarbeiter eine Belastung durch Feinstaub dazu. Das muss nicht sein, findet die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und erwartet Taten vom neuen Bundesverkehrsminister. „Filterlose Baumaschinen sin die reinsten Dreckschleudern. Sie stoßen Schadstoffe aus, die verantwortlich sind für Krebs, Bronchitis, Allergien, Herzinfarkte und Thrombosen“, klagt der stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers.
Zwar besteht seit Anfang des Jahres bei allen neuen Baumaschinen die Pflicht zum Einbau vom Rußpartikelfilter, doch gilt dies nicht für ältere Baumaschinen. „Jeder Autofahrer musste sein Fahrzeug bei Einführung der Umweltzonen nachrüsten oder verschrotten. Für Baumaschinen muss das Gleiche gelten“, fordert Schäfers.
Um schnell eine Lösung zu schaffen, schlägt Schäfers vor, schon in der Ausschreibung bei der Vergabe öffentlicher Aufträge die Verwendung von Baumaschinen mit Rußpartikelfilter zu verankern.

















