Wertschöpfungskette Bau kämpft für Deutschland

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Foto: lichtkunst.73 / pixelio.de

Die Bauwirtschaft zählt nach wie vor zu den treibenden Wirtschaftszweigen der deutschen Volkswirtschaft. Wer, wenn nicht die Beteiligten innerhalb dieser Branche, könnte besser darstellen, wo Mängel oder Potential vorliegen, wie diejenigen, die täglich damit konfrontiert sind? Aus diesem Grund hat die Wertschöpfungskette Bau mit ihren dreizehn Verbänden nun ein Positionspapier vorgestellt, das anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl von Bedeutung ist.

Die Wertschöpfungskette Bau stellt eine Initiative aus dreizehn Fachverbänden der Bauwirtschaft dar. Dazu zählen die Bundesarchitektenkammer, der Bund Deutscher Architekten, die Bundesingenieurkammer, der Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden, der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, der Bundesverband Metall – Vereinigung Deutscher Metallhandwerke, die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen, der Deutsche Abbruchverband, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, der Verband Beratender Ingenieure, der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks und der Zentralverband Sanitär Heizung Klima.

Wenn man sich vor Augen hält, dass durch die Wertschöpfungskette Bau damit im Grunde alle relevanten Beteiligten am Bau repräsentiert werden, wird deutlich, dass man innerhalb dieser Initiative sehr gut weiß, wovon man spricht. Umso wichtiger ist es der Wertschöpfungskette Bau natürlich auch, dass ihre Anliegen an die richtige Stelle – nämlich die Politik – adressiert werden. Anlässlich der im Herbst stattfindenden Bundestagswahl 2013 hat die Initiative deswegen am 14. Mai 2013 ihr Positionspapier vorgestellt und mit den baupolitischen Sprechern der Fraktionen und Bundestagsabgeordneten diskutiert.

Insgesamt umfasst das Positionspapier zwanzig Themen. Dazu zählen u.a. der Umgang mit illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit aber auch die zukünftigen Regelungen innerhalb der Vergabeverfahren. Außerdem sind auch der Umgang mit der Flut an Normen sowie der Investitionsstau in der Verkehrsinfrastruktur zentrale Schwerpunkte.

Die Wertschöpfungskette Bau sieht sich selbst als Garanten für Wohlstand und Fortschritt in Deutschland und ist sich deshalb auch sicher, wie man mit den Herausforderungen innerhalb ihrer Branche umzugehen hat. Ihren Fokus sehen die Verbände darüber hinaus beim Klimaschutz und der Energiewende, sowie beim demografischen Wandel und dem Umbau von Stadt- bzw. Siedlungsstrukturen. Auch die Sicherung international wettbewerbsfähiger Produktionsstrukturen, den Erhalt leistungsfähiger Ver- und Entsorgungsnetze und die Schaffung attraktiver Hochschulstandorte und moderner Schulen hat man sich auf die Fahne geschrieben.

Dass die Wertschöpfungskette Bau durchaus bedeutsam ist, erschließt sich aus der Tatsache, dass sie 11 Prozent des gesamtwirtschaftlichen Produktionswerts darstellt und 10 Prozent der gesamten Wertschöpfungskette erwirtschaftet. Die 4,7 Millionen Beschäftigten innerhalb der Initiative bilden 12 Prozent aller deutschen Erwerbstätigen. Last but not least stehen jährlich gut 260 Milliarden Euro Bauinvestitionen einem Anteil von 10 Prozent am BIP (Bruttoinlandsprodukt) gegenüber.

Die Verbände der Wertschöpfungskette Bau bilden eine kompakte Einheit innerhalb der kompletten Wertschöpfungskette. So reicht ihre Wirkung von der Planung über die Finanzierung bis hin zum Bau, der Bauunterhaltung und dem Facility-Management sowie dem Rückbau. Dies wird vor allem deswegen möglich, weil alle relevanten Stellen in der Initiative vertreten sind, beginnend beim Architekten bis zum Produzenten von Baustoffen etc.

Die Wertschöpfungskette Bau macht ihre Forderungen mit Nachdruck deutlich und erwartet ein entsprechendes Handeln seitens der Politik, um den Standort Deutschland langfristig wettbewerbsfähig zu halten.

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