Baugewerbe begeistert: wieder mehr Auszubildende am Bau

Baugewerbe begeistert: wieder mehr Auszubildende am Bau
Foto: Roland Riethmüller

Die Zahl der Auszubildenden am Bau ist gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Interessant ist, dass sich immer mehr Frauen für eine Ausbildung am Bau interessieren. Trotzdem gibt es noch freie Lehrstellen, für die sich Interessenten noch bewerben können. Denn die Bauwirtschaft bietet attraktive Perspektiven für qualifizierte Fachkräfte, die immer noch dringend gesucht werden. Auf die Auszubildenden wartet eine gute Bezahlung und eine abwechslungsreiche Tätigkeit.

Trotz der schwierigen Zeiten gibt es ein positives Signal am Bau. Die Zahl der Auszubildenden im Baugewerbe ist gegenüber dem Vorjahr erneut um drei Prozent angestiegen. „Die Zahl der neu abgeschlossenen Lehrverträge liegt mit 13.053 auf Vorjahresniveau“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbes (ZDB), Felix Pakleppa. In den alten Bundesländern stieg die Zahl der Ausbildungsverhältnisse um zwei Prozent auf 31.254. In den neuen Bundesländern betrug der Anstieg 9,2 Prozent auf 5.606 Auszubildende. Insgesamt sind es damit 36.800 junge Leute, die eine Ausbildung in einem Baubetrieb absolvieren.

Weiterhin viele unbesetzte Stellen im Baugewerbe

Pakleppa betont weiter, dass noch viele Stellen unbesetzt sind. Wer noch keinen Ausbildungsplatz hat, kann sich weiterhin im Baugewerbe bewerben. Außerdem bieten viele Bauunternehmen Ferienjobs an. Diese sind oftmals ein Einstieg in Ausbildungsverhältnisse. Besonders interessant ist eine neue Entwicklung. Immer mehr Frauen interessieren sich für den Beruf in der Bauwirtschaft. Die Zahl der Frauen, die sich für eine Ausbildung entschieden haben, ist gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent gestiegen. Im ersten Ausbildungsjahr ist der Anteil an Frauen um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Stichtag 30.6.2019) gestiegen. Leider gibt es trotz der Erfolgsmeldung noch immer viele unbesetzte Stellen.

Gleichbleibende Stabilität bei den Ausbildungsbetrieben

Insgesamt ist die Anzahl der Betriebe stabil geblieben, die Auszubildende aufnehmen. Während in den alten Bundesländern die Zahl leicht gesunken ist, konnte in den neuen Bundesländern ein Anstieg um 3,3 Prozent verzeichnet werden. Mit Stolz blickt man auf die Betriebe, die sich trotz der Corona-Pandemie nicht irritieren lassen. Für qualifizierte Fachkräfte hält die Bauwirtschaft die besten Perspektiven parat. Das gilt für alle Berufe am Bau. Dem Tatendrang der jungen Menschen sind keine Grenzen gesetzt. Denn es ist egal, ob sie später im Management tätig sind oder ein eigenes Unternehmen haben. Die Tätigkeit am Bau ist nicht nur abwechslungsreich, sondern auch sehr gut vergütet. Zusätzlich gibt es auch eine tarifliche Zusatzrente. Es lohnt sich also, eine Ausbildung am Bau zu beginnen.

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