Modular und nachhaltig: Warum Holzbau die Zukunft ist

Foto: Mod21

Die Verwendung nachhaltiger Baustoffe wird in der Bauwirtschaft immer beliebter. Schon im letzten Jahr ist die Nachfrage deutlich gestiegen. Dieses Jahr bestätigt sich der Trend. So liegt die Attraktivität besonders darin, dass bei der Holzbauweise kein CO2 anfällt. Einen zusätzlichen Schub bekommt das nachhaltige Bauen durch die Digitalisierung. Schon jetzt ist es mit BIM möglich, den Lebenszyklus eines Gebäudes auszurechnen. Damit ist nachhaltiges Bauen ein Konzept mit Zukunft. 

Die Baubranche ist verantwortlich für 40 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes. Bei den Kunden und bei den Herstellern spielt daher das Thema Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle. Auch die Themen ressourcenschonende Energie und nachhaltige Materialien gewinnen in der Bauwirtschaft immer stärker an Bedeutung und werden verstärkt nachgefragt. Das bestätigt auch das auf modulare und hybride Bauweise spezialisierte Bauunternehmen Mod21. Seit der Gründung im Jahr 2023 wurden´bereits fünf Modulbauprojekte in Holzbauweise umgesetzt. In den ersten acht Monaten dieses Jahres konnte sich der Trend behaupten. Das Auftragsvolumen liegt bei rund 50 Millionen Euro. Nachhaltiges Bauen ist ein lukrativer Markt für die Zukunft, bestätigt Mod21-Geschäftsführer Theodor Kaczmarczyk. Denn die modulare Holzbauweise trägt zum Erreichen der Klimaziele bei und ist für Investoren zunehmend attraktiv. Der Grund liegt darin, dass bei der Verwendung von Holz kein CO2 freigesetzt wird. Bei der Herstellung von Beton, Stahl oder Zement sieht das dagegen ganz anders aus. Holz sorgt demnach nicht nur für ein angenehmes Wohnklima, sondern trägt auch aktiv zum Klimaschutz bei.

Nachhaltiges Bauen durch ressourcenschonende Bauweise

Damit ein Gebäude als nachhaltig eingestuft wird, muss der Lebenszyklus bereits bei der Planung mit einbezogen werden. Nachhaltiges Bauen alleine genügt nicht, sondern auch die Ressourcen müssen sparsam eingesetzt werden. Zu mehr Nachhaltigkeit zählt aber auch, dass der Produktionsabfall so gering wie möglich gehalten wird und im Kreislauf bleiben. Daher setzt Mod21 komplett auf Abfalltrennung. Holz, Papier, Kunststoffe und Metall können so recycelt werden. Im Jahr 2023 konnte das Unternehmen 99 Prozent der Holzabfälle wiederverwerten.

Mehr Nachhaltigkeit durch Digitalisierung

Nachhaltiges Bauen wird durch die Digitalisierung einen kräftigen Schub bekommen. Dank Building Information Modeling (BIM) ist es bereits jetzt möglich, den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes zu berechnen. „Dank frühzeitiger Fehleranalysen und Kollisionskontrollen liefert BIM mehr Planungssicherheit im Produktionsprozess, optimiert Energieverbrauch und reduziert Materialabfälle, wodurch CO2-Emmissionen reduziert werden“, erklärt Marta Olejnik, Leiterin Technische Koordination bei Mod21. Folglich sorgen in der Bauwirtschaft zunehmend digitale Prozesse, der Einsatz des Zukunftsrohstoffs Holz und die effiziente Ressourcennutzung für einen deutlichen Anstieg der Nachhaltigkeit und fördern damit nachhaltiges Bauen.

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