Auch Bauwirtschaft findet Fachkräfte per Social Media

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Foto: Roland Riethmüller

Die Suche nach Fachkräften wird immer schwieriger. Das liegt nicht nur an einem Mangel an qualifizierten Bewerbern, sondern auch daran, dass immer weniger über klassische Stellenanzeigen erreicht werden. Denn letztlich möchte man nicht nur Arbeitssuchende sondern auch Personen in ungekündigter Position erreichen. Personaler müssen sich also auch in der Bauwirtschaft neuen Herausforderungen stellen und mit dem Social Media-Recruiting neue Wege gehen.

Der moderne Arbeitnehmer ist heute auch in der Bauwirtschaft in verschiedenen sozialen Netzwerken zu finden. Wer dabei nur an Facebook denkt, der ist längst nicht auf dem neusten Stand. Vor allem Netzwerke, wie Xing oder LinkedIn führen zahlreiche interessante Jobanwärter, die für Personaler ein Option zur Besetzung von Stellen sein können. Doch muss der Personaler sich dabei durchaus im Klaren sein, welches Netzwerk das richtige für seine Suche ist. Denn jedes hat seine eigenen Zielgruppen.

Die Wahl an sozialen Netzwerken ist groß, welches ist das richtige?

Personaler nutzen bei ihrer Suche nach Fachkräften zumeist Xing und LinkedIn. Immerhin sind dies die gängigen sozialen Netzwerke im Geschäftsbereich, in denen auch der größte Erfolg bei der Suche verzeichnet werden kann. Dennoch unterscheiden sich beide in gewissen Punkten, was durchaus bedeutsam ist. So richtet sich Xing speziell an Arbeitnehmer und Selbstständige in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Über den Talentmanager des Netzwerkes können hier von den Personalern Stellenanzeigen hochgeladen werden. Diese werden dann mit verschiedenen Eckdaten der gespeicherten Profile abgeglichen und qualifizierte Kandidaten vorgeschlagen. LinkedIn dagegen agiert international und hier stehen speziell Fachkräfte aus der IT- und Telekommunikationsbranche, der Industrie und dem Finanzbereich im Fokus.

Neben diesen zwei sehr intensiv genutzten Netzwerken bieten sich aber auch andere an, an die man im ersten Moment vielleicht gar nicht sofort im Zusammenhang mit der Gewinnung von Fachkräften mit Hilfe von Social Media denkt. Dazu gehören Facebook, Google+, Twitter, Special-Interest-Netzwerke und selbst die eigenen Mitarbeiter.

Facebook ist durchaus auch für die Suche nach Fachkräften geeignet. Doch eignet es sich vor allem zum Finden thematischer Umfelder, ehemaliger Mitarbeiter, Praktikanten oder studentischen Hilfskräften. Es ist also ein durchaus probates Mittel, doch für spezialisierte Fachkraft gegebenfalls nicht ganz geeignet. Dafür sich möglicherweise Special-Interest-Netzwerke von Nutzen. So helfen die existierenden Foren durchaus auch bei der Suche nach geeigneten Fachkräften. Dabei sei allerdings angemerkt, dass man hierfür einiges an Zeit mitbringen muss, um erfolgreich zu sein.

Bei der Suche nach Journalisten, PR-Leuten oder Bloggern lohnt sich das Stöbern bei Twitter. Hier gibt es schließlich genug potenzielle Kandidaten dieser Bereiche. Recruiter sollten dabei eine eigene Talent-Community aufbauen, in der die für sie interessantesten Kandidaten sind, die sie im Falle des Falles immer wieder kontaktieren können.

Eigener Mitarbeiterkreis für die Suche nach Fachkräften

Als ein ebenfalls bewährtes Mittel und doch viel zu selten genutztes, erweist sich immer wieder der eigene Mitarbeiterkreis. Denn dafür eignen sich sowohl bereits beschäftigte Mitarbeiter, die im Unternehmen tätig sind. Sie können durch eine Weiterentwicklung für eine gesuchte Position rekrutiert werden. Aber auch Freunde von Mitarbeitern, die man empfohlen bekommt, stellen sich als potentielle Kandidaten dar.

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