Staatliche Förderung – Hohe Unzufriedenheit bei Bauherren

Staatliche Förderung - Hohe Unzufriedenheit bei Bauherren

Die steigenden Baukosten stellen die Bauherren und Eigenheimbesitzer vor schwere Aufgaben. Bei einer aktuellen Umfrage gab die Mehrheit an, sich das Bauen in Zukunft nicht mehr leisten zu können. Unzufrieden ist ein Großteil auch mit der staatlichen Förderung und viele wünschen sich ein anderes Modell als Unterstützung. Eine Entlastung der steigenden Baukosten ist bisher nicht in Sicht.

Eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des Bauherren-Schutzbund (BSB) ergab, dass 90 Prozent der angehenden Eigenheimbesitzer mit einer hohen finanziellen Belastung konfrontiert sind. Rund 88 Prozent der 1.000 Befragten erklärten darüber hinaus, dass sie sich in Zukunft das Bauen nicht mehr leisten könnten. Über die Hälfte beklagte sich darüber, dass Bauland fehle und es zu viele Bauvorschriften gäbe. Als weitere Schwierigkeiten werden jedoch Pfusch am Bau und Bauzeitverzögerungen genannt. „Die Baumaterialknappheit und damit verbundene steigende Baukosten ziehen die Preisschraube beim Hausbau weiter an“, stellt BSB-Geschäftsführer Florian Becker mit Blick auf die Zahlen fest. „Schon vor der aktuellen Krise auf dem Baustoffmarkt waren die Kosten beim Eigenheimbau für viele Familien kaum noch zu finanzieren“, so der Verbraucherschützer.

Wie können Familien stärker entlastet werden?

Auf die Frage, wie die Familien stärker entlastet werden können, haben die Befragten konkrete Vorstellungen. 64 Prozent würden es begrüßen, in Zukunft mehr Direktzuschüsse zu bekommen. Die Hälfte aller Umfrageteilnehmer sehen auch in Steuererleichterungen ein geeignetes Fördermittel. Nur 36 Prozent sprachen sich für eine Kreditfinanzierung durch die KfW-Bank aus. Becker sagte zu diesem Thema, dass die finanziellen Belastungen besonders zum Baubeginn sehr hoch seien. Aus diesem Grund wünschen sich die Befragten gerade zu diesem Zeitpunkt den Direktzuschuss. Gefördert wird jedoch nur klimaschonendes Bauen und Modernisieren. Das motiviert die Eigennutzer, klimaschonend zu bauen.

Grunderwerbssteuer reduzieren und staatliche Förderung verbessern

Im Vorfeld der Bundestagswahl hat der BSD das Bauklimageld als zukünftige Förderung vorgestellt und viel Zuspruch bekommen. In der Gunst der Bauherren liegt auch die Reform der Grunderwerbssteuer. Die Steuerbelastungen liegen zum Teil in manchen Regionen so hoch wie ein gebrauchtes Fahrzeug der Mittelklasse. Es sind besonders die Familien mit mittlerem Einkommen, für die sich der Traum vom eigenen Heim kaum noch verwirklichen lässt. Aus diesem Grund muss laut BSB die Grunderwerbssteuer reformiert werden. Der konkrete Vorschlag: Auf die ersten 200.000 EUR Kaufsumme eines Grundstücks entfällt die Steuer, auf die zweiten 200.000 Euro werden drei Prozent, auf die dritten sechs Prozent Grunderwerbsteuer erhoben. Eine solche soziale Staffelung würden die Bauherren mit niedrigem und mittleren Einkommen zum Bauen motiviert werden, ohne dass Steuereinnahmen verloren gehen würden.

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Materialverteuerung, Lohnerhöhung, neuen Vorschriften etc. sind nicht die Hauptursachen der hohen Kosten. Schlechte Planung, wie z.B. für Doppel- und Reihenhäuer, verursacht zusätzliche Kosten im Werte eines Mittelklasse PKWs bis eines kostspieligen Sportwagens.

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Materialverteuerung, Lohnerhöhung, neuen Vorschriften etc. sind nicht die Hauptursachen der hohen Kosten. Schlechte Planung, wie z.B. für Doppel- und Reihenhäuer, verursacht zusätzliche Kosten im Werte eines Mittelklasse PKWs bis eines kostspieligen Sportwagens.

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Materialverteuerung, Lohnerhöhung, neuen Vorschriften etc. sind nicht die Hauptursachen der hohen Kosten. Schlechte Planung, wie z.B. für Doppel- und Reihenhäuer, verursacht zusätzliche Kosten im Werte eines Mittelklasse PKWs bis eines kostspieligen Sportwagens.

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